6 Tipps gegen einen schlechten Tag



Hello meine Liebe!

Ich wünschte, ich wäre eine von den Personen, die schlechte Tage einfach nicht in ihrem Wortschatz haben weil sie so gut wie nie bei ihnen vor kommen. Instagram zeigt mir immer und immer wieder, wie perfekt andere Leute direkt nach dem aufstehen aussehen (#wokeuplikethis) während ich dann eher so Kissenabdrücke im Gesicht und ein Vogelnest auf dem Kopf habe. Wenn ich #wokeuplikethis, dann denke ich daran den Spiegel zu zertrümmern und das einzige was mich davon abhält, ist die fehlende  Energie.

Aber wenn ein Tag schon so anfängt, passiert es mir nicht selten dass er genauso bescheuert weiter geht. Dann ist es zum Beispiel Montag morgens, die Milch auf der Arbeit ist alle, man hatte am Sonntag nichts da um sich ein Frühstück (oder Mittagessen) vorzubereiten und muss dann wohl oder übel doch wieder das sauer verdiente Geld in der Mittagspause beim Netto lassen (#healthyashell).
Letztens kam dann auch noch die erste Lästerei über mich ins Spiel. Neuer Job, neue Kollegen, neue Probleme wie es scheint. Es ging dabei noch nicht mal über was wichtiges, wir standen zu dritt in der Kaffeeküche, ich an der Senseo während die anderen beiden am quatschen waren. Kollegin 1 macht einen lustigen Spruch, ich muss unwillkürlich lachen (ich mein, hallo? Öffentlicher Ort und so) und verschwinde mit meinem Kaffee. Weil ich zufällig noch ein paar Meter weiter am Kopierer sah, dass etwas für mich da lag, hielt ich an - und hörte aus der Küche nen Spruch ala „Unhöflich, sich in Gespräche einzumischen zu denen man nicht eingeladen hat“ Japp. Danke.

An solchen Tagen kann es einfach nicht besser werden, vor allem dann nicht, wenn man nach der Arbeit nichts mehr vor hat und direkt nach hause geht.

Damit man die schlechten Gedanken aber nicht zu lange mit sich rum schleppt, habe ich heute meine ultimativen Tipps gegen schlechte Tage für dich!



1. Mach das Handy aus

Jaja, ich weiß - du willst für alle erreichbar bleiben, was ist wenn die Welt genau DANN unter geht oder du einfach genau jetzt die wichtigste SMS deines Lebens (oder Schwarms) bekommst?
Well, keep cool darling! Auf der Arbeit musst du dein Handy wahrscheinlich eh mal für ein paar Stunden in der Tasche lassen können, ohne dass du direkt Entzugserscheinungen bekommst. Und weißt du, was passiert wenn du es aus machst? Nichts mehr. Es klingelt nicht, vibriert nicht und blinkt nicht. Es kann dich nicht ablenken und dir nicht zeigen dass alle anderen sowieso viel besser sind als du. Oder schlanker. Wir sind so abhängig von diesem technologischen Wunderwerk, dass wir manchmal nicht bemerken, wie viel Ballast wir hier mit uns herum schleppen. Und an einem wirklich schlechten Tag tut eine Auszeit echt gut, und sei es nur für 1-2 Stunden.



2. Tu dir selbst was Gutes

Und damit meine ich nicht  Frust-Shopping ;) Nimm ein langes, heißes Bad oder hüpf unter die Dusche mit deinem Lieblings-Duschgel (jepp, dieses eine was du dir immer „für besondere Anlässe“ aufsparst ;)). Ich habe irgendwo gelesen, dass Magnesium und Salz im Badewasser wahre Wunder bei verspannten Muskeln wirken können! Wenn du Zeit hast, mach doch direkt noch ein bisschen mehr Spa-Feeling daraus: Haarkur rein, Gesichtsmaske drauf, ein bisschen Obst zum Snacken... und immer dran denken: So lange Kakaobohnen an Bäumen wachsen, fällt Schokolade unter Obst! ;) (#healthyashell) Aber mal im Ernst. Wer ein bisschen auf sich achten will, fühlt sich weniger ‚schuldig‘ wenn man sich einen tollen bunten Obstsalat macht (oder kauft) und dann ein bisschen Schoki drüber raspelt, als wenn man direkt ne ganze Tafel vertilgt.

Aber wenn es doch noch etwas auf deiner Wunschliste gibt, was du dir eigentlich immer verkneifst, weil du es eiiiigentlich ja doch nicht brauchst - gönn es dir. Eine kleine Belohnung hast du dir wirklich verdient!



3. Zufriedenheit geht durch den Magen

Ich für meinen Teil liebe es, an so richtig miesen Tag etwas leckeres zu kochen (Flammkuchen zum Beispiel) und während mein Gericht im Ofen vor sich hin schmort (irgendwie bin ich mehr so der Ofen-Typ. Alles andere am Herd brennt zu schnell an...) lese ich unheimlich gerne. Wenn ich beschließe, mein Handy mal Handy sein zu lassen hänge ich es meistens ans Ladekabel neben meinem Bett und sitze in der Küche mit einer guten Zeitung oder einem Buch. Dazu ein leckerer Tee und die Zeit bis zum Essen vergeht wie im Flug :) Für einen leckeren Tee bin ich eh immer zu haben, ich finde nämlich die verbreiten einen viel tolleren Geruch als Duftkerzen. Da habe ich lieber welche ohne an oder gehe direkt über zu meinen Lichterketten! :D

Manchmal lasse ich das Lesen auch sein, weil meine Mitbewohnerinnen nach hause kommen. Einmal pro Woche kommen wir fast zeitgleich in die Küche, und die erste Frage, die von jeder von uns gestellt wird, ist: „Tee?“ Dann sitzen wir rum, werkeln an unserem Essen herum (obwohl wir praktisch nie zusammen kochen :‘)) und reden einfach. So haben wir schon manchen Abend miteinander verbracht und ich möchte diese Abende auch wirklich nicht missen! Da geht die Zeit viel schneller rum als man denkt und fühlt sich irgendwie erleichtert.

Und wenn man dann gut gesättigt ist und dem Hirn viel tollen neuen Input gegeben hat, sieht die Welt doch gleich ganz anders aus.



4. Work it out!

Das ist der Lieblingsspruch vieler Fitness-Gurus und lange habe ich nicht wirklich verstanden, was das denn bitte heißen soll. Doch Fakt ist, wenn man seine Aggressionen raus lässt in dem man ein etwas anstrengenderes Workout macht, tut man nicht nur seinem Körper etwas gutes sondern auch dem Geist! Denn es ist wissenschaftlich bestätigt, dass durch körperliche Aktivitäten Endorphine freigesetzt werden, die einfach glücklich machen. Echt wahr! Also wenn du mal wieder einen totalen S**eißtag hast, versuch es doch Mal :) Ich liebe zum Beispiel Pilates und Yoga zum runter kommen, aber wenn ich wirklich miese Laune habe werden die Laufschuhe angezogen und ich power mich aus. Das kann manchmal auch schon nach ein paar Minuten sprinten sein ;) (Und keine Sorge, niemand merkt dass du nciht in Form bist und nach 2 Minuten röchselst. Es geht hier nicht ums Durchhalten!)



5. Kampf dem Ballast

Okay, das hört sich vielleicht total bekloppt an, aber: immer, wenn ich mit meinen Freundinnen telefoniere um mich über irgend wen aufzuregen und mal wirklich den ganzen Frust wegzuquatschen, muss ich mich dabei bewegen. Und weil ich das meistens in meinem Zimmer mache, fange ich an aufzuräumen. Und ohne Mist: Mein Zimmer war nie so sauber als zu der Zeit, wo ich richtig Stress mit (Ex-)Freunden hatte :‘) Ich habe mich zum einen von seelischem Ballast befreit indem ich mich mal schön bei meiner Besten auslassen konnte, habe aber gleichzeitig dafür gesorgt, dass auch der reale Müll verschwindet. Egal ob ich dann meinen Kleiderschrank ausgemistet habe (was er mal wieder definitiv nötig hat!) oder den Schreibtisch geputzt oder meine Zettelsammlung sortiert habe: Es ging mir danach schon viel besser. Als der oben erwähnte Tag mit der „netten“ Kollegin war, habe ich meine Schminksammlung ausgemistet. Jetzt habe ich zwar schon alles weg geschmissen und deswegen kaum Input für meinen Aufgebraucht-Post, aber es geht mir extrem besser.



6. Papier hilft

Wie ich oben schon erwähnt habe, mag ich es unheimlich zu lesen. Nicht nur Bücher, sondern inzwischen auch gerne mal Zeitschriften und Magazine. Und damit meine ich nicht diese Frauenzeitschriften, die einem sowieso nur das gleiche Gefühl geben wie Instagram! Ich mag so Zeitschriften wie die flow, mit er ich echt Stunden verbringen kann. In der Dezember-Ausgabe beispielsweise gab es einen tollen Kalender mit Zitaten zum selber zusammenfuchsen, dessen einzelne Blätter super zu meinem Kalender passen (ich würde ja Filofax schreiben, aber es ist keiner. Diesen habe ich mir aus Australien mitgebracht und er sieht SO. TOLL. aus!). Das Cover war so unglaublich cool, schwarz mit weißer Glitzerschrift (hihi) und dem Spruch „Some things are more precious because they don‘t last long“ („Manche Dinge sind wertvoller, weil sie nicht lange da sind“ - okay auf englisch hört sich das viel poetischer an! xD) Okay aber worauf ich eigentlich hinaus wollte: Ich liebe gedruckte Dinge und das Gefühl von Papier in der Hand. Und wenn man beim Zeitschriftenhändler besonders an Bahnhöfen mal schaut, ist die Auswahl für Alternativen zu den typischen Frauenmagazinen wirklich extrem. Jamie Oliver lässt sich zum Beispiel nicht nur auf SIXX bewundern meine lieben! Meine aktuellen Lieblinge sind übrigens flow, Couch und Eat Smarter. Die Haptik (also das Gefühl beim anfassen) ist unglaublich wichtig, um unser Gehirn unbewusst zu stimulieren. Wenn man was zum anfassen hat, geht es vielen Leuten direkt besser!

Aber nicht nur der Input ist wichtig, sondern auch der Output! Hast du schon mal diese Erwachsenen-Malbücher gesehen, die man inzwischen überall hinterher geschmissen bekommt? Ich bin ja eine totale Niete im Ausmalen (bitte frag nicht), schon im Kindergarten habe ich bei Mandalas versagt. In der Oberstufe, Jahrgangsbeste im Kunst Kurs, mussten wir auch einmal Mandalas ausmalen in einer Vertretungsstunde. Ich sag dir, Augenkrebs vorprogrammiert! Und das sah nicht nur ich so... Aber diese kleinen Bücher mit den schönen mustern faszinieren mich, deswegen habe ich auch eins zum Thema „Reisen“ bei mir herum liegen. Und auch, wenn ich niemals etwas vorzeigbares erzeugen könnte, drifte ich ab sobald ich mit dem Ausmalen anfange! Da vergehen auf einmal locker 30-60 Minuten ohne es zu merken und am Ende sind die negativen Gedanken nicht mehr so präsent.

Sooo, das wars auch schon für heute von mir! Ich hoffe, dir hilft einer dieser Tipps. Was machst du denn gerne nach einem verdammt schlechten Tag, um dich wieder auf Spur zu bringen?

Liebste Grüße,
Nessa
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Kommentare:

  1. Singen hilft, voll olle Kinderlieder (da kann man wenigstens den Text) oder irgendwas in Phantasie-Sprachen. Kann man gut auf dem heimweg im Azto machen (ok, die Bahnfahrer haben da jetzt mal Pech, die singen zuhause). Und eine Runde raus ins Grüne.
    Und alles nicht so ernst nehmen ;o)
    Viele Grüße
    ILka
    wasmachstdueigentlichso.wordpress.com

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    1. Oh ja ab ins Grüne hilft wirklich gut, aber die Großstädter haben da wohl auch Pech :/ früher hab ich auch einfach Musik voll aufgedreht und mitgegrölt :')
      Danke für deinen lieben Kommentar :)

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  2. Tolle Tipps, ich mache mir dann immer einen leckeren grünen Tee und setze mich für 5 Minuten in meinen Garten. LG Romy

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    1. Hach ja das klingt wirklich gut! Seit ich umgezogen bin gibts leider keinen Garten mehr, nur nen kleinen Balkon der zur Straße raus führt. Hauptverkehrsstraße natürlich >_>

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  3. -Wenn du den Regenbogen willst, musst du den Regen in Kauf nehmen.-

    Das sind sehr tolle und gute Tipps, die wirklich gut helfen, einen schlechten, in einen guten Tag umzuwandeln. Bei mir würde da ganz klar Musik stehen, da ich dann am liebsten ganz viel und laut Musik höre :D Musik ist irgendwo viel mehr für mich und erreicht gewisse Dinge, die unerklärlich bleiben.

    Liebe Grüße
    DarkOwl

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    1. Oh ja, das mit der Musik ist wirkich eine gute idee! Ich weiß noch, wie meine kleine Schwester das erste mal richtig Liebeskummer hatte - sie weinte total, ich ahb ihr dann den Laptop an gemacht, Musik voll aufgedreht und sie hat beim Mitsingen den ganzen Schmerz 'Weggegröhlt' :)
      Das kommt definitiv auf die nächste Liste mit Tipps gegen schlechte Tage! :D

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  4. Die Leute, die immer gute Laune haben, beneide ich manchmal doch ein wenig... aber eigentlich sind bei mir Donnerstage, an denen der Sportunterricht nicht ausfällt, auch die einzigen schlechten Tage. 12 Stunden Unterricht sind einfach zu viel.
    Bei mir ist Zeitmangel wirklich das einzige, was mir den Tag ruinieren kann...
    Früher hatte ich mit meiner Mutter zwar keine Momente, in denen wir beide "Tee?" gefragt haben, aber dafür kamen wir nachmittags immer beide zur gleichen Zeit auf die Idee, denn anderen zu fragen: "Kaffee?". Das war immer schön :)

    Wenn mir alles zu viel wird, greife ich auch immer zu meinen Joggingschuhen und renne eine Mini-Runde. Das zählt dann für mich nicht als körperliches Training, sondern als "Kopf-frei-bekommen".

    Deine Tipps sind wirklich schön - den Post muss ich am Ende des Monats in meine Linktipps aufnehmen ;)

    Liebe Grüße

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    1. Oh wow vielen lieben Dank! <3 Ich habe garnicht damit gerechnet dass dieser Post so gut ankommt, das freut mich total! Ja manchmal sind die Mama-Momente ja doch die besten. Ich vermisse seit ich ausgezogen bin manchmal wirklich sehr, dass meine Familie nicht mehr so präsent ist :/ Das mit dem zu wenig Zeit kann ich total verstehen! Ich musste in meiner Ausbildung 1,5 Stunden bis zur arbeit fahren und war dann jeden Tag ganze 12 Stunden unterwegs. Meine Freunde, besonders die Studenten, konnten überhaupt nicht verstehen wie fertig man nach so einem Tag ist! Ich wünsche dir viele Freistunden meine Liebe <3

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